Praxismarketing

Was halten Sie davon?

Mal angenommen, Sie haben bereits einen Website (falls nicht, ist das zwar eher ungewöhnlich, aber kein Beinbruch: Auch dafür sind wir gerne da und bauen Ihnen die Wege ins Netz). Aber nun mal angenommen, Sie haben bereits einen Internetauftritt. Dann stellt sich doch die Frage nach dem Warum und nach dem Wozu: Warum haben Sie eine Website, und wozu nutzen Sie sie?

Noch schärfer formuliert: Liegt Ihre Website gleich einer Visitenkarte an einem öffentlichen Ort einfach „nur so rum“? Nehmen Sie Einfluss auf das Potenzial Ihres Internetauftritts? Gewinnen Sie mit Ihrer Website neue Patienten? Geben Sie Ihrem Patientenstamm einen Grund, immer wieder mal bei Ihnen vorbeizuschauen? Oder verbrennen Sie mit Ihrer Website Geld?

In Ordnung

Hier der Versuch einer Antwort

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Optimierung vorhandener Kommunikation. Mit Kommunikation bezeichnen wir der Einfachheit halber alles, mit dem Sie die Öffentlichkeit informieren.

Optimierung bedeutet immer und ausnahmslos: Ihre Patienten müssen verstehen, was Sie mitteilen. Bei den Öffnungszeiten mag dieses Thema noch nicht so die ganz große Rolle spielen, was aber, wenn Sie Themenfelder ignorieren, zu denen Ihre Patienten nach Information fiebern?

Das große Plus eines Internetauftritts: Beratungsintensive Themen lassen sich dorthin auslagern. Das bringt Vorteile. Patienten, die mit den immergleichen Fragen zu Ihnen kommen; Patienten, die, nennen wir es ruhig beim Namen: Zeit in Anspruch nehmen ohne wirkliche Not; Patienten, die Ihre Angestellten über Gebühr mit einer Anspruchshaltung binden – sie alle könnten auf Ihre beratenden und informierenden Seiten hingewiesen werden. (Vielleicht begleitet mit dem freundlichen Hinweis: „Erst lesen – dann wiederkommen und fragen!“)

Nehmen wir exemplarisch ein großes Thema: IGel

Jede Praxis bietet sie an, die individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGel. Praktisch keine Praxis aber „kommuniziert“ den Wert, den Sinn, den Umfang und die Bedeutung von IGel für den Patienten.
Der Patient erlebt IGel erst einmal unter dem Aspekt: „Kostet Geld, hier muss ich bezahlen!“ Das widerstrebt ihm. Um wieviel mehr wird er zögern ohne vernünftige Information? Vernünftig heißt: aufklären und informieren, bis er verstanden hat.
Finden Sie in Ihrem Praxisalltag die Zeit für „aufklären – bis“?

Angebote zu IGeL sind in der Regel schwer zu vermitteln. Besonders wenn nicht draufsteht, was drin ist. Unsere Aufgabe ist es, diese Leistungen so zu beschreiben, dass der Nutzen in Bezug auf die Situation verstanden wird. Ein „Verkauf“ in der Praxis wird vielleicht nicht überflüssig, aber er wird leichter. Weniger konfliktbeladen, weniger kontrovers. Er wird sachgerechter. Es reicht die gut platzierte Kommunikation zum richtigen Zeitpunkt. Das Wartezimmer ist z. b. eine gute Möglichkeit. Oder das Internet.

Wirklich?

Schwer zu vermitteln?

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) klärt Patienten folgendermaßen auf:

„Unter IGeL finden sich im Einzelfall unter Umständen medizinisch sinnvolle Leistungen, die jedoch nicht zu den Aufgaben der GKV gehören (z. B. besondere Impfungen vor Urlaubsreisen). IGeL umfassen weiterhin Leistungen, über deren diagnostischen und therapeutischen Nutzen Zweifel bestehen oder die risikoreich sind (z. B. Ozontherapie). Hierzu gehören auch ungenügend erprobte Methoden, deren Risiken bislang gar nicht oder nicht gut untersucht und daher nicht kalkulierbar sind.“

Was soll der Patient mit solch einem Text anfangen? Was kann er damit anfangen?

Machen wir uns nichts vor: Im Praxisalltag leidet die Beratung allzu oft unter Zeitnot, obwohl jeder Arzt sich mit Hingabe seinen Patienten widmet. Ja, der Arzt nimmt sich Zeit für seinen Patienten – aber ist da auch die Zeit enthalten für Nachfragen durch den Patienten? Stichwort Einbahnkommunikation. Ist der Patient im Behandlungszimmer nicht überfordert, wenn ihm etwas vollkommen Neues präsentiert wird, beispielsweise eine vielversprechende, aber von der Krankenkasse nicht übernommene Therapie? Findet er in dieser Situation die richtigen, sprich: die ihn und seine Diagnose betreffenden Fragen?

Unsere Aufgabe ist es, den Kommunikationsbogen so zu spannen, dass die angebotenen Leistungen authentisch wirken – eine bloße Aufzählung von Zusatzleistungen (IGeL) würde den Patienten wieder allein lassen.

Was meinen wir mit authentisch?

Wenn ein Arzt den Tauchsport liebt und in seinem Blog oder in der Patientenbroschüre von seinem letzten Tauchurlaub berichtet, ist es doch naheliegend, dass er tauchmedizinische Untersuchungen anbietet und vice versa: Er bietet die Leistung und interessiert sich zugleich fürs Tauchen. Das gilt für jedes Thema, bei dem sich das Privatleben von Ärzten mit den Angeboten der Praxis überschneidet bzw. berührt.

Gehen wir einen Schritt weiter!

Eine Ärztin, die mit Methoden jenseits der evidenzbasierten Medizin behandelt, wird gut beraten sein, dies in der Praxiskommunikation hervorzuheben. Unsere Erfahrung ist die: Die Menschen suchen nach Alternativen in der (medizinischen) Behandlung, und das Spektrum der Möglichkeiten ist groß, sehr groß. Zugleich ist es immer noch von Skepsis bis Misstrauen geprägt, von Halbwissen durchtränkt, durch Vorurteile belastet bis stigmatisiert.

TCM, Akupunktur, Osteopathie …

… das sind Beispiele für Therapieformen, die vor nicht allzu langer Zeit noch geringschätzig abgetan wurden – heute haben sie zum Teil Eingang gefunden in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, sie werden wie selbstverständlich akzeptiert, angeboten und auch vom Patienten erwartet! Doch noch immer nicht folgt jeder Patient seinem Therapeuten auf wenig vertrautes Terrain wie beispielsweise die Energiemedizin.
Wir meinen: Hier ist viel Luft für Kommunikation!

Vielleicht auch auf Ihrer Website?

Unser Portfolio ist umfangreich

Natürlich bedienen wir auch sämtliche Standards. Wir sind, wenn Sie möchten, Ihre Full-Service-Agentur und Dialogpartner.

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